Eisträume und leckere Früchte

Die ersten sommerlichen Temperaturen lockten zu kleinen Ausflügen in die nähere Umgebung. So freuten sich einige Bewohner des Soziotherapeutischen Wohnheims Eggenhof auf die erste Fahrt, die nach Neunkirchen am Brand ging.

Die Eisdiele, nahe der katholischen Kirche St. Michael, hatte für jeden Geschmack einen tollen Eisbecher parat. Ob Schoko- oder Erdbeerbecher, es war ein Genuss! Ein Kurzbesuch in der Kirche und ein kleiner Spaziergang im Ortskern von Neunkirchen rundeten den kleinen Ausflug ab.

Ein zweiter Ausflug führte uns nach Effeltrich, zur Baumschule Kaul. Dort konnten wir einen schön angelegten Garten und einen „Mammutbaum“ bewundern.

Natürlich belohnten wir uns danach am nahegelegenen „Eiscafe Orangerie“ mit, je nach Wunsch, Kaffee und Kuchen, oder Eis.

Nachdem nun die Erdbeer-Saison in vollem Gange war, freuten sich die Bewohner auf leckeren Erdbeerkuchen. Frau Homberg besorgte Tortenböden von der Bäckerei Fuchs und Erdbeeren von der Familie Mirsberger in Rosenbach.

Einige fleißige Bewohnerinnen stellten leckere Erdbeerkuchen her, welche ein Genuss für alle zum Nachmittags-Kaffee waren.

Frau Fischer, die Leiterin der Therapie, veranstaltete mit unserer Kegelgruppe auf der Kegelbahn in der Gaststätte „Rundblick“ ein „Kegelspecial“. Lustige Spiele rund um die Kegelbahn und der sportliche Ansporn dazu, machten guten Hunger. Bei Herrn Exner in der Gaststätte wurden alle bei einem leckeren Essen satt.

Nach den Erdbeeren kommt die Kirschenzeit. Wie in jedem Jahr freuen sich unsere Heimbewohner über die guten Herzkirschen. Frau Homberg besorgte die roten  Früchte von der Familie Leuthäuser in Marloffstein. Herr Walter Knorr, der mit der jungen Familie sehr gut bekannt ist, hat uns diese Kirschen gespendet. Dafür auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön! Alle diese Veranstaltungen und Leckerbissen wären ohne die finanzielle Unterstützung durch den Freundeskreis kaum möglich. Deshalb ein ganz großes DANKE von allen Bewohnern an den Freundeskreis!

Charlotte Ott

Zuversicht

Ende November erschien die Heimzeitung das „Eggenhof-Blättla“. Es stelle sich heraus, dass viele Veranstaltungen und liebgewonnene Gewohnheiten nicht stattfinden können.

Aber natürlich gibt es trotzdem Lichtblicke und Zuversicht im Wohnheim.

So wurden Weihnachtskarten gebastelt, Masken und dazu passende Täschchen genäht, kleine Nikoläuse und Sterne getöpfert, ein Adventskalender für alle Bewohner gestaltet und befüllt und ein großer Adventskranz mit frischen Zweigen gebunden.

Die ersten Plätzchen wurden gebacken und der „Duft“ zog durchs Haus.

Am 11.11. konnten sich alle – zum Martinstag – über leckere Rosinenbrötchen zum Kaffee freuen. Der bunten Nachmittag, am Mittwoch den 02.12., wurde zu dem Thema „Zuversicht“ gestaltet. Dazu wurde alkoholfreier Punsch gereicht und der Adventskranz leuchtete derweil mit Sicht auf den verschneiten Garten.

Am Nikolaus-Sonntag und zweiter Advent wurden alle mit liebevoll verpackten Tüten (gefüllt mit Mandarinen und Nüssen) überrascht.

Der Freundeskreis trägt dazu bei, solche „Freuden“ zu bezuschussen und somit die doch schwierige Zeit zu erleichtern. Alle sagen herzlichen Dank und wünschen noch eine schöne Adventszeit.

Bericht, Charlotte Ott

Oktoberfest 2021

Stimmungskick in der Herbstzeit

Charlotte Ott

Die Vorbereitungen für das Oktoberfest im Wohnheim liefen schon seit Ende September. Es wurden Spiele überlegt über die Bestuhlung nachgedacht, ein Speiseplan erstellt und vieles mehr. Außerdem wurde der Freundeskreis um einen Zuschuss gebeten. Die Bewohner gestalteten ein Plakat mit allen Infos zum Fest für den Aushang.

Am 15. Oktober war es soweit: Der Speisesaal wurde „bayrisch-fränkisch“ eingedeckt und im Nebenraum wurden Spielestationen aufgebaut. Dort konnte man eine Luftballon-Spicker-Wand finden, man konnte Bälle in Milchkannen versenken oder eine lustige Wurf-Fang-Maschine betätigen.

Das bekannte Musikduo Jochen Schönfelder an der Gitarre und Werner Fischer am Akkordeon spielten einen kräftigen „Tusch“ und die ersten Lieder.

Die Begrüßung übernahm die Heimleiterin Karin Benner und die Moderation des Nachmittags übernahm Charlotte Ott. Beate Gortol und Monika Vogel hatten Brote mit Griebenschmalz und Obatzten vorbereitet.

Als Programmpunkt kündigte sich „Charlott de Creation“ mit ihrer Hut-Parade an. Einige Bewohner präsentierten außergewöhnliche Hut-Modelle, die nicht nur preiswert und schick, sondern auch für jede Figur passend waren. Ob Konservendose, Lampenschirm, Sofakissen, Sportler- oder Gärtnerhut für jeden Typ war etwas dabei. Die Mannequins bekamen einen tosenden Applaus. Zum Lied „Ich kauf mir lieber einen Tiroler-Hut“ konnte kräftig geklatscht werden.

Hutparade

Nach weiterer, musikalischer Unterhaltung, begaben sich die Bewohner zu den Spielestationen und versuchten ihr Glück. Kleinere Gewinne waren die Belohnung.

Schon kündigte sich der Abend an und die Metzgerei Kress lieferte knusprige Schnitzel und gegrillten Bauch, dazu hab es Kartoffel-, Tomaten- und Gurkensalat. Alle ließen es sich schmecken.

Zur Überraschung kam der Uttenreuther Musikverein und spielte im Garten des Wohnheimes zünftig auf. Die Stimmung war trotz vorgerückter Stunde bombastisch. Alle freuten sich über das Live-Konzert. Nach etlichen Zugaben bedankte sich Fr. Benner im Namen aller Bewohner für den gelungenen Auftritt.

Unser Musikduo spielte noch zum Abschluss ein paar Lieder, zur Freude einiger tanzfreudigen Bewohner. Alle klatschten und freuten sich über den gelungenen, bayrischen Nachmittag.

Trotz Abstand halten, Hygiene beachten und Achtsam sein, haben es alle genossen mal wieder gemeinsam fröhliche Stunden zu erleben. Danke dem Freundeskreis und allen Helfern, die zum Gelingen des Oktoberfestes beigetragen haben.

Musikverein verschönert Nachmittag

In Zeiten von Corona kann der Musikverein nirgendwo vernünftig auftreten. Die Bewohner im Eggenhof bekommen weniger Besucher. Was kann man da tun?

Ganz einfach: ein Platzkonzert vor dem Speisesaal für alle Bewohner. Die Musikanten können prima Abstand halten. Die Bewohner ebenfalls. Und trotzdem freuen sich alle.

Vielen Dank an unseren Musikverein und die Organisatoren der wunderbaren Idee.

Oktoberfest 20


Die Vorbereitungen für das Oktoberfest im Wohnheim liefen schon seit Ende September. Es wurden Spiele überlegt über die Bestuhlung nachgedacht, ein Speiseplan erstellt und vieles mehr. Außerdem wurde der Freundeskreis um einen Zuschuss gebeten. Die Bewohner gestalteten ein Plakat mit allen Infos zum Fest für den Aushang.

Am 15. Oktober war es soweit: Der Speisesaal wurde „bayrisch-fränkisch“ eingedeckt und im Nebenraum wurden Spielestationen aufgebaut. Dort konnte man eine Luftballon-Spicker-Wand finden, man konnte Bälle in Milchkannen versenken oder eine lustige Wurf-Fang-Maschine betätigen. 

Das bekannte Musikduo Jochen Schönfelder an der Gitarre und Werner Fischer am Akkordeon spielten einen kräftigen „Tusch“ und die ersten Lieder.

Die Begrüßung übernahm die Heimleiterin Karin Benner und die Moderation des Nachmittags übernahm Charlotte Ott. Beate Gortol und Monika Vogel hatten Brote mit Griebenschmalz und Obatzten vorbereitet. 

Als Programmpunkt kündigte sich „Charlott de Creation“ mit ihrer Hut-Parade an. Einige Bewohner präsentierten außergewöhnliche Hut-Modelle, die nicht nur preiswert und schick, sondern auch für jede Figur passend waren. Ob Konservendose, Lampenschirm, Sofakissen, Sportler- oder Gärtnerhut für jeden Typ war etwas dabei. Die Mannequins bekamen einen tosenden Applaus. Zum Lied „Ich kauf mir lieber einen Tiroler-Hut“ konnte kräftig geklatscht werden. 

Nach weiterer, musikalischer Unterhaltung, begaben sich die Bewohner zu den Spielestationen und versuchten ihr Glück. Kleinere Gewinne waren die Belohnung.

Schon kündigte sich der Abend an und die Metzgerei Kress lieferte knusprige Schnitzel und gegrillten Bauch, dazu hab es Kartoffel-, Tomaten- und Gurkensalat. Alle ließen es sich schmecken.

Zur Überraschung kam der Uttenreuther Musikverein und spielte im Garten des Wohnheimes zünftig auf. Die Stimmung war trotz vorgerückter Stunde bombastisch. Alle freuten sich über das Live-Konzert. Nach etlichen Zugaben bedankte sich Fr. Benner im Namen aller Bewohner für den gelungenen Auftritt.

Unser Musikduo spielte noch zum Abschluss ein paar Lieder, zur Freude einiger tanzfreudigen Bewohner. Alle klatschten und freuten sich über den gelungenen, bayrischen Nachmittag.

Trotz Abstand halten, Hygiene beachten und Achtsam sein, haben es alle genossen mal wieder gemeinsam fröhliche Stunden zu erleben.

Danke dem Freundeskreis und allen Helfern, die zum Gelingen des Oktoberfestes beigetragen haben.

Bericht, Charlotte Ott

Behelfsmasken vom Eggenhof

Oft kann die Gemeinde den Bewohnern helfen. Hier hilft mal die Eggenhof der Gemeinde. In der therapeutischen Betreuung wurden 260 Behelfsmasken für die Gemeinde genäht.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt unserem Verein und dann wieder den Bewohnern zu. Vielen Dank für die Stoffspende von einer Bürgerin unserer Gemeinde. So konnten nicht nur die Kosten niederig gehalten werden – auch der Start der Aktion konnte beschleunigt werden.

Nikolausmarkt 2019

Auch in diesem Jahr ist der Eggenhof wieder auf dem Nikolaus Markt vertreten. In bewährter Weise hat uns der Hausmeister Herr Schönfelder geholfen beim aufbauen der Buden.

Neu ist, dass wir uns dieses Jahr die Bude teilen mit der CISS: Christliche Initiative für Strafgefangene und Strafentlassene.

CISS Vorsizende Fr. Klinger mit Georgi und Lukas

Frau Dr. Klinger als Vorsitzende, sowie Lukas, Michael und Georgi haben geholfen die Buden aufzubauen. Das hat super geklappt! Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Nikolausmarkt Buden

Samstag um 16:00 Uhr geht es los. Die CISS ist heute dran. Unsere Zeit für die Bude ist dann am Sonntag. Wir freuen uns auf viele Besucher und gute Gespräche.

Kerwa 2019

Zur diesjährigen Kerwa gibt es viel zu berichten. Zuerst einmal war das Wetter super.

Kerwa Uttenreuth

Jeder Uttenreuther hat natürlich seine eigene Erfahrung mit der Kerwa. Es ist ein Fest für alle. Für die Kleinen und die Großen. Für die Jungen und die Alten. Für die Evangelischen und die Katholischen.

Nachdem ich zusammen mit meiner Frau schon am Freitagabend richtig „Gas“ gegeben hatte, habe ich den – sicher sehr schönen – Samstag etwas ruhiger angehen lassen und mich auf die Kirche am Sonntag in der Früh gefreut. Vor der Kirche war ich laufen und gerade als ich beim Bäcker Böhm um die Ecke bog sah ich eine Gruppe Eggenhöfer.

Da freute ich mich, weil der Grundsatz: „Kerwa ist für alle da“ offensichtlich auch dieses Jahr bei uns in Uttenreuth galt. Gleichzeitig wusste ich, dass ich mich jetzt ganz schön beeilen muss, dass ich es noch rechtzeitig schaffe.

Liedblatt

Ich habe es geschafft und an dem wunderbaren Gottesdienst am Tisch mit den Bewohnern des Eggenhofs in Begleitung von Frau Ott teilgenommen. Der Gottesdienst war Ökumenisch, weil beide Kirchen gemeinsam ihre Kerwa feiern. Die Minderheit der Katholiken hatte vor knapp über 50 Jahren bei ihrem Kirchenneubau festgelegt, dass dies so zu geschehen habe.

Das Thema war der Kerwa-Baum, wofür er steht und welche Erfahrungen jeder mit dem Baum, dem Schlagen, dem Schmücken, dem Aufstellen und dem Austanzen verbindet. Schön zu sehen war: dass das ganze Leben darin zu sehen war, auch die Teile, die man vielleicht nicht direkt ins Mikrofon sagt …

Pfarrer Dobeneck und Pfarrerin Rüger

Zum Knöchla essen sind die Bewohner des Eggenhofs ja für Montag von der Gemeinde eingeladen. Charlotte hat mir schon versprochen, dass sie darüber wieder schreiben will. Das wird an dieser Stelle demnächst veröffentlicht.