Obstsalat, Zwetschgenkuchen und mehr………….

wir alle versuchen in dieser nicht einfachen Zeit aus allem das Beste zu machen.

So haben wir uns in unserer letzten Vorstandsitzung des Freundeskreises Gedanken gemacht, wie wir den Heimbewohnern ab und zu mal eine besondere Freude machen können.

Als erstes hat Frau Anne Liegel angeboten, zum nächsten „Bunten Nachmittag“ am Mittwoch, 03.02.2021 vier Bleche Zwetschgenkuchen zu backen. Darüber haben sich die Heimbewohner sehr gefreut und ihn bei einer guten Tasse Kaffee sehr genossen.

Ein Blech Zwetschgenkuchen

Außerdem kam uns die Idee, die Heimbewohner mit einem „exotischen“ Obstsalat zu verwöhnen. Die beiden Vorschläge wurden sehr gerne und einstimmig angenommen.

Da nun am „Weiberfasching“ das Obst nicht als Salat kam, sondern als Schokoladen-Obst-Spieße, hatte seinen guten Grund.

Die Buckenhofer Seku-Narren hatten sich mit viel Schokolade für den Nikolausmarkt und verschiedene Faschingsveranstaltungen eingedeckt. Nun wurden ja alle Veranstaltungen Corona bedingt abgesagt und die Schokolade wurde sozusagen nicht mehr benötigt.

Obst und Schokospieße Teil eins

Wir alle sind ja in Uttenreuth sehr gut „vernetzt“, und so war schnell klar, dass aus einem geplanten Obstsalat Schokoladen-Obst-Spieße werden können. Besonderen Dank an die Seku-Narren, die uns die Schokolade gespendet haben!

Inzwischen haben wir erfahren, dass die Spieße, die Charlotte Ott mit einigen Bewohnerinnen so toll hergestellt hat, allen sehr gut geschmeckt haben.

Den angedachten „exotischen Obstsalat“ gab es dann am Mittwoch, 10. März in diesem Jahr. Die große Schüssel, siehe Foto, war im Nu leer.

Liebe geht halt einfach durch den Magen!

Obstsalat die II Runde

Wir halten noch einige Obst-Überraschungen für die Heimbewohner bereit und wünschen, dass alle weiterhin durchhalten und gut durch diese Pandemie kommen.

Zuversicht im Advent

Ende November erschien die Heimzeitung das „Eggenhof-Blättla“. Es stelle sich heraus, dass viele Veranstaltungen und liebgewonnene Gewohnheiten nicht stattfinden können. Aber natürlich gibt es trotzdem Lichtblicke und Zuversicht im Wohnheim.

So wurden Weihnachtskarten gebastelt, Masken und dazu passende Täschchen genäht, kleine Nikoläuse und Sterne getöpfert, ein Adventskalender für alle Bewohner gestaltet und befüllt und ein großer Adventskranz mit frischen Zweigen gebunden. Die ersten Plätzchen wurden gebacken und der „Duft“ zog durchs Haus. Am 11.11. konnten sich alle – zum Martinstag – über leckere Rosinenbrötchen zum Kaffee freuen.

Der bunten Nachmittag, am Mittwoch den 02.12., wurde zu dem Thema „Zuversicht“ gestaltet. Dazu wurde alkoholfreier Punsch gereicht und der Adventskranz leuchtete derweil mit Sicht auf den verschneiten Garten. Am Nikolaus-Sonntag und zweiter Advent wurden alle mit liebevoll verpackten Tüten (gefüllt mit Mandarinen und Nüssen) überrascht.

Der Freundeskreis trägt dazu bei, solche „Freuden“ zu bezuschussen und somit die doch schwierige Zeit zu erleichtern. Alle sagen herzlichen Dank und wünschen noch eine schöne Adventszeit.

Weihnachten ist nah …

… da wäre ein gemütlicher Gemeinschaftsraum gut

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Regelmäßig zu Weihnachten gibt es Chancen über die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach eine Spende zu bekommen. In der Zwischenzeit machen die das über ein Spendenportal und legen von der Sparkasse etwas drauf. Da hoffen wir natürlich auch dieses Jahr drauf.

Wir haben uns beworben mit unsere Aktion Gemütlicher Gemeinschaftsraum. Wer also etwas für uns tun will, ist herzlich eingeladen auf dem Sparkassenportal für unser Projekt zu spenden. Jeder Euro zählt. Jeder Euro hilft.

Hintergrund

Einsamkeit ist laut dem Buch Together von Vivek Murthy (dem Covid-Gesundheitsberater von Joe Biden) die größte gesundheitliche Bedrohung unserer Zeit. Das gilt umso mehr für psychisch Kranke in Zeiten von Corona. Daher müssen wir gemeinsam extra Anstrengungen unternehmen hier zu helfen.

Kurz: wir benötigen einen gemütlichen Gemeinschaftsraum. Der Raum steht zur Verfügung auch die Renovierung wird vom Träger durchgeführt, aber die Innenausstattung soll auch gemütlich werden. Das heißt wir brauchen:

  • eine stabile und gemütliche Couchgarnitur
  • passenden Tisch
  • Multimediagerät mit Internetanschluss
  • feuerfeste Dekoration

Eure Unterstützung ist sehr geschätzt und kann in unterschiedlicher Form kommen. Ein gutes Wort, eine freundliche Nachfrage, ein kleine wenig Werbung und natürlich auch durch eine direkte Spende an uns geschehen.

Musikverein verschönert Nachmittag

In Zeiten von Corona kann der Musikverein nirgendwo vernünftig auftreten. Die Bewohner im Eggenhof bekommen weniger Besucher. Was kann man da tun?

Ganz einfach: ein Platzkonzert vor dem Speisesaal für alle Bewohner. Die Musikanten können prima Abstand halten. Die Bewohner ebenfalls. Und trotzdem freuen sich alle.

Vielen Dank an unseren Musikverein und die Organisatoren der wunderbaren Idee.

Oktoberfest 20


Die Vorbereitungen für das Oktoberfest im Wohnheim liefen schon seit Ende September. Es wurden Spiele überlegt über die Bestuhlung nachgedacht, ein Speiseplan erstellt und vieles mehr. Außerdem wurde der Freundeskreis um einen Zuschuss gebeten. Die Bewohner gestalteten ein Plakat mit allen Infos zum Fest für den Aushang.

Am 15. Oktober war es soweit: Der Speisesaal wurde „bayrisch-fränkisch“ eingedeckt und im Nebenraum wurden Spielestationen aufgebaut. Dort konnte man eine Luftballon-Spicker-Wand finden, man konnte Bälle in Milchkannen versenken oder eine lustige Wurf-Fang-Maschine betätigen. 

Das bekannte Musikduo Jochen Schönfelder an der Gitarre und Werner Fischer am Akkordeon spielten einen kräftigen „Tusch“ und die ersten Lieder.

Die Begrüßung übernahm die Heimleiterin Karin Benner und die Moderation des Nachmittags übernahm Charlotte Ott. Beate Gortol und Monika Vogel hatten Brote mit Griebenschmalz und Obatzten vorbereitet. 

Als Programmpunkt kündigte sich „Charlott de Creation“ mit ihrer Hut-Parade an. Einige Bewohner präsentierten außergewöhnliche Hut-Modelle, die nicht nur preiswert und schick, sondern auch für jede Figur passend waren. Ob Konservendose, Lampenschirm, Sofakissen, Sportler- oder Gärtnerhut für jeden Typ war etwas dabei. Die Mannequins bekamen einen tosenden Applaus. Zum Lied „Ich kauf mir lieber einen Tiroler-Hut“ konnte kräftig geklatscht werden. 

Nach weiterer, musikalischer Unterhaltung, begaben sich die Bewohner zu den Spielestationen und versuchten ihr Glück. Kleinere Gewinne waren die Belohnung.

Schon kündigte sich der Abend an und die Metzgerei Kress lieferte knusprige Schnitzel und gegrillten Bauch, dazu hab es Kartoffel-, Tomaten- und Gurkensalat. Alle ließen es sich schmecken.

Zur Überraschung kam der Uttenreuther Musikverein und spielte im Garten des Wohnheimes zünftig auf. Die Stimmung war trotz vorgerückter Stunde bombastisch. Alle freuten sich über das Live-Konzert. Nach etlichen Zugaben bedankte sich Fr. Benner im Namen aller Bewohner für den gelungenen Auftritt.

Unser Musikduo spielte noch zum Abschluss ein paar Lieder, zur Freude einiger tanzfreudigen Bewohner. Alle klatschten und freuten sich über den gelungenen, bayrischen Nachmittag.

Trotz Abstand halten, Hygiene beachten und Achtsam sein, haben es alle genossen mal wieder gemeinsam fröhliche Stunden zu erleben.

Danke dem Freundeskreis und allen Helfern, die zum Gelingen des Oktoberfestes beigetragen haben.

Bericht, Charlotte Ott

Freistellungsbescheid verlängert

Dank unserer Satzung, sowie der transparenten, satzungskonformen Mittelverwendung und der makellosen Buchführung unseres Kassiers wurde unserer Freistellungsbescheid verlängert.

Damit dürfen wir weitere fünf Jahre Zuwendungsbestätigungen ausstellen. Also bis zum 14.9.2025 einschließlich.

Für Beträge unter 200 Euro genügen zumeist eine Überweisungsbestätigung und eine Kopie des Freistellungsbescheids.

Gartenfest für die Heimbewohner des soziotherapeutischen Wohnheims

Ein warmer Sommerabend war wie geschaffen für das Gartenfest im Wohnheim. Die Tische waren mit Sonnenblumen geschmückt, das Geschirr und Getränke standen bereit. Um 17 Uhr trafen sich alle Bewohner im Gartenbereich das Café Haferl.

Heimleiterin Frau Karin Benner und Sozialpädagoge Markus Siller begrüßten alle Bewohner herzlich. Als Gast konnten wir zudem unseren ehemaligen Sozialpädagogen Werner Fischer willkommen heißen. Frau Lehmann und Frau Ott führten durch den Abend und hatten eine Begrüßungsrede als Lückentext vorbereitet. Diese war gespickt mit lustigen Redewendungen und sorgte für einen guten Start und ausgelassene Stimmung. Pünktlich um 17.30 Uhr stand die Metzgerei Kress mit frisch gebratenen Bratwürsten und hausgemachtem Kartoffelsalat vor der Tür.

Zur Auswahl gab es zudem Gurken- und Tomatensalat sowie frische Brötchen. Nun ließen es sich alle schmecken, zum leckeren Essen gab es alkoholfreie Radler.

Musikalisch begleitete Herr Fischer mit seinem Akkordeon und  Frau Lehmann mit ihrer Klarinette.

Ein heiteres Liederraten passte auch schön zu unserem Fest. Als Gewinn gab es hausgemachtes Apfelmus und kleine Tüten Gummibärchen.

Frau Benner informierte die Heimbewohner über die Jahreshauptversammlung des Freundeskreises und verkündete freudig die genehmigten Anträge des Wohnheimes. Das sorgte für einen kräftigen Applaus aller. Gemeinsam ließen alle den Abend mit netten Gesprächen ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Freundeskreis für die Finanzierung des Festes und die Getränkespende von Herrn Dr. Senn und Frau Liegel.

Bericht: Charlotte Ott mit Bewohner

Neue Gartenstühle für den Aussenbereich

Die alten Holzstühle waren abgenutzt und hatten viele Jahre gute Dienste geleistet. Allerdings waren sie nicht stapelbar und unhandlich. Zum Glück wurde dem Antrag für neue Stühle vom Freundeskreis stattgegeben.

stabelbare Stühle

Das Wohnheim konnte sich über 16 schicke Stühle freuen. Diese sind stapelbar, schön leicht und sorgen für Bequemlichkeit. Passend dazu gibt es graue, schöne Sitzpolster, die mit Pflanzenmotiven bedruckt sind und die Aufschrift „The Botanist“ haben. So passen sie hervorragend in den Außen- und Gartenbereich des Wohnheimes.

Sitzpolster

Verwendet werden die Stühle für Sitzgymnastik im Freien, kleine Festivitäten und Morgenrunden. Bei einem „Päuschen“ während der therapeutischen Aktivitäten, lässt es sich gemütlich verweilen, eine Tasse Kaffee trinken, Zeitung lesen oder einfach nur die Sonne genießen.

Gartenstühle unter dem Sonnerschirm

Auch Gäste oder Besucher der Heimbewohner können sich (aktuell mit Abstand) zusammensetzen und unterhalten.

Sitzen mit Abstand

In der Winterzeit können die Stühle durch die „Stapelfunktion“ platzsparend eingelagert werden.

Die Heimbewohner sagen ein herzliches Dankeschön an den Freundeskreis.

Manchmal nehmen die kleinsten Dinge

den größten (Sitz-)Platz in unserem Herzen ein!“

Unbekannt

Behelfsmasken vom Eggenhof

Oft kann die Gemeinde den Bewohnern helfen. Hier hilft mal die Eggenhof der Gemeinde. In der therapeutischen Betreuung wurden 260 Behelfsmasken für die Gemeinde genäht.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt unserem Verein und dann wieder den Bewohnern zu. Vielen Dank für die Stoffspende von einer Bürgerin unserer Gemeinde. So konnten nicht nur die Kosten niederig gehalten werden – auch der Start der Aktion konnte beschleunigt werden.