Weihnachten ist nah …

… da wäre ein gemütlicher Gemeinschaftsraum gut

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Regelmäßig zu Weihnachten gibt es Chancen über die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach eine Spende zu bekommen. In der Zwischenzeit machen die das über ein Spendenportal und legen von der Sparkasse etwas drauf. Da hoffen wir natürlich auch dieses Jahr drauf.

Wir haben uns beworben mit unsere Aktion „Gemütlicher Gemeinschaftsraum„. Wer also etwas für uns tun will vor Weihnachten ist herzlich eingeladen auf dem Sparkassenportal einen irgendwo erworbenen Gutschein oder sein eigenes Geld einzubringen. Jeder Euro zählt. Jeder Euro hilft.

Hintergrund

Einsamkeit ist laut dem Buch Together von Vivek Murthy (dem Covid-Gesundheitsberater von Joe Biden) die größte gesundheitliche Bedrohung unserer Zeit. Das gilt umso mehr für psychisch Kranke in Zeiten von Corona. Daher müssen wir gemeinsam extra Anstrengungen unternehmen hier zu helfen.

Kurz: wir benötigen einen gemütlichen Gemeinschaftsraum. Der Raum steht zur Verfügung auch die Renovierung wird vom Träger durchgeführt, aber die Innenausstattung soll auch gemütlich werden. Das heißt wir brauchen:

  • eine stabile und gemütliche Couchgarnitur
  • passenden Tisch
  • Multimediagerät mit Internetanschluss
  • feuerfeste Dekoration

Eure Unterstützung ist sehr geschätzt und kann in unterschiedlicher Form kommen. Ein gutes Wort, eine freundliche Nachfrage, ein kleine wenig WErbung und natürlich auch durch eine direkte Spende an uns geschehen.

Musikverein verschönert Nachmittag

In Zeiten von Corona kann der Musikverein nirgendwo vernünftig auftreten. Die Bewohner im Eggenhof bekommen weniger Besucher. Was kann man da tun?

Ganz einfach: ein Platzkonzert vor dem Speisesaal für alle Bewohner. Die Musikanten können prima Abstand halten. Die Bewohner ebenfalls. Und trotzdem freuen sich alle.

Vielen Dank an unseren Musikverein und die Organisatoren der wunderbaren Idee.

Freistellungsbescheid verlängert

Dank unserer Satzung, sowie der transparenten, satzungskonformen Mittelverwendung und der makellosen Buchführung unseres Kassiers wurde unserer Freistellungsbescheid verlängert.

Damit dürfen wir weitere fünf Jahre Zuwendungsbestätigungen ausstellen. Also bis zum 14.9.2025 einschließlich.

Für Beträge unter 200 Euro genügen zumeist eine Überweisungsbestätigung und eine Kopie des Freistellungsbescheids.

Gartenfest für die Heimbewohner des soziotherapeutischen Wohnheims

Ein warmer Sommerabend war wie geschaffen für das Gartenfest im Wohnheim. Die Tische waren mit Sonnenblumen geschmückt, das Geschirr und Getränke standen bereit. Um 17 Uhr trafen sich alle Bewohner im Gartenbereich das Café Haferl.

Heimleiterin Frau Karin Benner und Sozialpädagoge Markus Siller begrüßten alle Bewohner herzlich. Als Gast konnten wir zudem unseren ehemaligen Sozialpädagogen Werner Fischer willkommen heißen. Frau Lehmann und Frau Ott führten durch den Abend und hatten eine Begrüßungsrede als Lückentext vorbereitet. Diese war gespickt mit lustigen Redewendungen und sorgte für einen guten Start und ausgelassene Stimmung. Pünktlich um 17.30 Uhr stand die Metzgerei Kress mit frisch gebratenen Bratwürsten und hausgemachtem Kartoffelsalat vor der Tür.

Zur Auswahl gab es zudem Gurken- und Tomatensalat sowie frische Brötchen. Nun ließen es sich alle schmecken, zum leckeren Essen gab es alkoholfreie Radler.

Musikalisch begleitete Herr Fischer mit seinem Akkordeon und  Frau Lehmann mit ihrer Klarinette.

Ein heiteres Liederraten passte auch schön zu unserem Fest. Als Gewinn gab es hausgemachtes Apfelmus und kleine Tüten Gummibärchen.

Frau Benner informierte die Heimbewohner über die Jahreshauptversammlung des Freundeskreises und verkündete freudig die genehmigten Anträge des Wohnheimes. Das sorgte für einen kräftigen Applaus aller. Gemeinsam ließen alle den Abend mit netten Gesprächen ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Freundeskreis für die Finanzierung des Festes und die Getränkespende von Herrn Dr. Senn und Frau Liegel.

Bericht: Charlotte Ott mit Bewohner

Neue Gartenstühle für den Aussenbereich

Die alten Holzstühle waren abgenutzt und hatten viele Jahre gute Dienste geleistet. Allerdings waren sie nicht stapelbar und unhandlich. Zum Glück wurde dem Antrag für neue Stühle vom Freundeskreis stattgegeben.

stabelbare Stühle

Das Wohnheim konnte sich über 16 schicke Stühle freuen. Diese sind stapelbar, schön leicht und sorgen für Bequemlichkeit. Passend dazu gibt es graue, schöne Sitzpolster, die mit Pflanzenmotiven bedruckt sind und die Aufschrift „The Botanist“ haben. So passen sie hervorragend in den Außen- und Gartenbereich des Wohnheimes.

Sitzpolster

Verwendet werden die Stühle für Sitzgymnastik im Freien, kleine Festivitäten und Morgenrunden. Bei einem „Päuschen“ während der therapeutischen Aktivitäten, lässt es sich gemütlich verweilen, eine Tasse Kaffee trinken, Zeitung lesen oder einfach nur die Sonne genießen.

Gartenstühle unter dem Sonnerschirm

Auch Gäste oder Besucher der Heimbewohner können sich (aktuell mit Abstand) zusammensetzen und unterhalten.

Sitzen mit Abstand

In der Winterzeit können die Stühle durch die „Stapelfunktion“ platzsparend eingelagert werden.

Die Heimbewohner sagen ein herzliches Dankeschön an den Freundeskreis.

Manchmal nehmen die kleinsten Dinge

den größten (Sitz-)Platz in unserem Herzen ein!“

Unbekannt

Behelfsmasken vom Eggenhof

Oft kann die Gemeinde den Bewohnern helfen. Hier hilft mal die Eggenhof der Gemeinde. In der therapeutischen Betreuung wurden 260 Behelfsmasken für die Gemeinde genäht.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt unserem Verein und dann wieder den Bewohnern zu. Vielen Dank für die Stoffspende von einer Bürgerin unserer Gemeinde. So konnten nicht nur die Kosten niederig gehalten werden – auch der Start der Aktion konnte beschleunigt werden.

Zehn Jahre Freundeskreis Eggenhof e.V.

Am 10. Januar feierte der Freundeskreis des soziotherapeutischen Wohnheimes Eggenhof sein zehnjähriges Bestehen.

Vorstand Herr Senn blickte auf die Anfänge und die Erfolge des Vereins zurück. Ziel und Zweck sind zweifach: erstens Information und Kommunikation über die Tätigkeit des soziotherapeutischen Wohnheimes und zweitens die Bereitstellung von Sachmitteln und Zuwendungen für die Bewohner. Auf Betreiben der damaligen Bezirksrätin Karin Knorr gründeten vor zehn Jahren acht Personen den Verein.

Ehrung der Gründungsmitglied

Seither ist der Freundeskreis bei jedem Dorffest, jedem Nikolausmarkt und beim Pfarrfest vertreten und hilft beim Sommerfest des Wohnheims mit. Hier und auch in vielen kleinen Gesprächen findet offene Kommunikation statt. Als Zuwendungen konnten kleine Reisen und Ausflüge für die Bewohner organisiert werden. Geholften werden konnte mit einer Sofaecke im Eingangsbereich, einem Dreirad für behinderte Menschen, Vogelfutter, Sportgeräte, einen Therapiehund und ganz besonders: jeden Monat zwei und jetzt drei MobiCards.

Herr Senn

Zu der Feier waren neben den Bewohnern des Eggenhofs und den Mitgliedern des Freundeskreises auch Förderer, Vertreter von Kirche und Gemeinde, sowie Vertreter des Heims und des Bezirksklinikums gekommen. In den Augen aller Beteiligten konnte man sehen, wie sich Glück durch Teilen vermehren lässt: Freunde schaffen Freude.

Pfarrerin Rueger bedankte sich für den regen Austausch und ganz besonders für die kürzlich im Eggenhof erstellten 80 Strohsterne für den Christbaum der evangelischen Kirche. Sie brachte auch 500 € aus dem Erlös des lebendigen Adventskalenders mit. Vielen Dank dafür.

Pfarrerin G. Rueger

Bürgermeister Ruth bedankte sich für das gute Miteinander, das ganz selbstverständlich und unkompliziert bei uns funktioniert. Der Eggenhof gehörte einfach schon immer zum Dorf. Egal ob bei der Kerwa, beim Laternenumzug oder bei sonst einer Veranstaltung in der Gemeinde. Er gratulierte dem Verein im Namen der ganzen Gemeinde.

Bürgermeister F. Ruth

Eine Bewohnerin überreichte eine Dank-Karte mit den Unterschriften aller Bewohner an den Freundeskreis und die Förderer. Frau Bulle die Heimleiterin und Herr Schadow, Stellvertreter des Vorstandes der Bezirkskliniken Mittelfranken, bedankten sich sehr, sehr herzlich beim Freundeskreis. Sie kennen die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Standorten des Klinikums. Selten klappt das Miteinander in der Gemeinde so gut. Gemeinsam wird in Uttenreuth ein integratives Zusammenleben ermöglicht. Dafür bedankten Sie sich auch bei der ganzen Gemeinde, die hier immer wieder Verständnis aufbringt und Interesse zeigt.

Heimleiterin K. Bulle

Umrahmt wurde die Veranstaltung mit dem Auftritt der Veeh-Harfen Gruppe des Wohnheims, einem Quiz von Frau Ott, einem Büffet aus leckersten Fingerfood der Familie Aumüller, alkoholfreiem Sekt und Bowle – und natürlich Musik und Tanz.

Zum Abschluss gab es den Ökumenischen Segen gesprochen von Frau Pfarrerin Rueger und der stellvertretenden Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Frau Pfingsten. Jeder Gast durfte ein kleines selbst erstelltes Geschenk zur Erinnerung mitnehmen.

Der Freundeskreis freut sich über jede Art der Zuwendung. Jedes freundliche Wort und jedes gezeigte Interesse hilft für ein gelungenes Zusammenleben.


Beiträge im Mitteilungsblatt und Schwabachbogen über unsere 10 Jahresfeier.

Mitteilungsblatt Jg 2020 Nr. 3

Nikolausmarkt 2019

Auch in diesem Jahr ist der Eggenhof wieder auf dem Nikolaus Markt vertreten. In bewährter Weise hat uns der Hausmeister Herr Schönfelder geholfen beim aufbauen der Buden.

Neu ist, dass wir uns dieses Jahr die Bude teilen mit der CISS: Christliche Initiative für Strafgefangene und Strafentlassene.

CISS Vorsizende Fr. Klinger mit Georgi und Lukas

Frau Dr. Klinger als Vorsitzende, sowie Lukas, Michael und Georgi haben geholfen die Buden aufzubauen. Das hat super geklappt! Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Nikolausmarkt Buden

Samstag um 16:00 Uhr geht es los. Die CISS ist heute dran. Unsere Zeit für die Bude ist dann am Sonntag. Wir freuen uns auf viele Besucher und gute Gespräche.

Wir bewerben uns bei der Sparkasse

Die Sparkasse hat sich eine neue Methode ausgedacht, wie man sich um Spenden zu Weihnachten bewerben kann. Das probieren wir jetzt einfach mal aus. Vielleicht sind wir ja erfolgreich.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Kerwa 2019

Zur diesjährigen Kerwa gibt es viel zu berichten. Zuerst einmal war das Wetter super.

Kerwa Uttenreuth

Jeder Uttenreuther hat natürlich seine eigene Erfahrung mit der Kerwa. Es ist ein Fest für alle. Für die Kleinen und die Großen. Für die Jungen und die Alten. Für die Evangelischen und die Katholischen.

Nachdem ich zusammen mit meiner Frau schon am Freitagabend richtig „Gas“ gegeben hatte, habe ich den – sicher sehr schönen – Samstag etwas ruhiger angehen lassen und mich auf die Kirche am Sonntag in der Früh gefreut. Vor der Kirche war ich laufen und gerade als ich beim Bäcker Böhm um die Ecke bog sah ich eine Gruppe Eggenhöfer.

Da freute ich mich, weil der Grundsatz: „Kerwa ist für alle da“ offensichtlich auch dieses Jahr bei uns in Uttenreuth galt. Gleichzeitig wusste ich, dass ich mich jetzt ganz schön beeilen muss, dass ich es noch rechtzeitig schaffe.

Liedblatt

Ich habe es geschafft und an dem wunderbaren Gottesdienst am Tisch mit den Bewohnern des Eggenhofs in Begleitung von Frau Ott teilgenommen. Der Gottesdienst war Ökumenisch, weil beide Kirchen gemeinsam ihre Kerwa feiern. Die Minderheit der Katholiken hatte vor knapp über 50 Jahren bei ihrem Kirchenneubau festgelegt, dass dies so zu geschehen habe.

Das Thema war der Kerwa-Baum, wofür er steht und welche Erfahrungen jeder mit dem Baum, dem Schlagen, dem Schmücken, dem Aufstellen und dem Austanzen verbindet. Schön zu sehen war: dass das ganze Leben darin zu sehen war, auch die Teile, die man vielleicht nicht direkt ins Mikrofon sagt …

Pfarrer Dobeneck und Pfarrerin Rüger

Zum Knöchla essen sind die Bewohner des Eggenhofs ja für Montag von der Gemeinde eingeladen. Charlotte hat mir schon versprochen, dass sie darüber wieder schreiben will. Das wird an dieser Stelle demnächst veröffentlicht.