Freistellungsbescheid verlängert

Dank unserer Satzung, sowie der transparenten, satzungskonformen Mittelverwendung und der makellosen Buchführung unseres Kassiers wurde unserer Freistellungsbescheid verlängert.

Damit dürfen wir weitere fünf Jahre Zuwendungsbestätigungen ausstellen. Also bis zum 14.9.2025 einschließlich.

Für Beträge unter 200 Euro genügen zumeist eine Überweisungsbestätigung und eine Kopie des Freistellungsbescheids.

Gartenfest für die Heimbewohner des soziotherapeutischen Wohnheims

Ein warmer Sommerabend war wie geschaffen für das Gartenfest im Wohnheim. Die Tische waren mit Sonnenblumen geschmückt, das Geschirr und Getränke standen bereit. Um 17 Uhr trafen sich alle Bewohner im Gartenbereich das Café Haferl.

Heimleiterin Frau Karin Benner und Sozialpädagoge Markus Siller begrüßten alle Bewohner herzlich. Als Gast konnten wir zudem unseren ehemaligen Sozialpädagogen Werner Fischer willkommen heißen. Frau Lehmann und Frau Ott führten durch den Abend und hatten eine Begrüßungsrede als Lückentext vorbereitet. Diese war gespickt mit lustigen Redewendungen und sorgte für einen guten Start und ausgelassene Stimmung. Pünktlich um 17.30 Uhr stand die Metzgerei Kress mit frisch gebratenen Bratwürsten und hausgemachtem Kartoffelsalat vor der Tür.

Zur Auswahl gab es zudem Gurken- und Tomatensalat sowie frische Brötchen. Nun ließen es sich alle schmecken, zum leckeren Essen gab es alkoholfreie Radler.

Musikalisch begleitete Herr Fischer mit seinem Akkordeon und  Frau Lehmann mit ihrer Klarinette.

Ein heiteres Liederraten passte auch schön zu unserem Fest. Als Gewinn gab es hausgemachtes Apfelmus und kleine Tüten Gummibärchen.

Frau Benner informierte die Heimbewohner über die Jahreshauptversammlung des Freundeskreises und verkündete freudig die genehmigten Anträge des Wohnheimes. Das sorgte für einen kräftigen Applaus aller. Gemeinsam ließen alle den Abend mit netten Gesprächen ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Freundeskreis für die Finanzierung des Festes und die Getränkespende von Herrn Dr. Senn und Frau Liegel.

Bericht: Charlotte Ott mit Bewohner

Neue Gartenstühle für den Aussenbereich

Die alten Holzstühle waren abgenutzt und hatten viele Jahre gute Dienste geleistet. Allerdings waren sie nicht stapelbar und unhandlich. Zum Glück wurde dem Antrag für neue Stühle vom Freundeskreis stattgegeben.

stabelbare Stühle

Das Wohnheim konnte sich über 16 schicke Stühle freuen. Diese sind stapelbar, schön leicht und sorgen für Bequemlichkeit. Passend dazu gibt es graue, schöne Sitzpolster, die mit Pflanzenmotiven bedruckt sind und die Aufschrift „The Botanist“ haben. So passen sie hervorragend in den Außen- und Gartenbereich des Wohnheimes.

Sitzpolster

Verwendet werden die Stühle für Sitzgymnastik im Freien, kleine Festivitäten und Morgenrunden. Bei einem „Päuschen“ während der therapeutischen Aktivitäten, lässt es sich gemütlich verweilen, eine Tasse Kaffee trinken, Zeitung lesen oder einfach nur die Sonne genießen.

Gartenstühle unter dem Sonnerschirm

Auch Gäste oder Besucher der Heimbewohner können sich (aktuell mit Abstand) zusammensetzen und unterhalten.

Sitzen mit Abstand

In der Winterzeit können die Stühle durch die „Stapelfunktion“ platzsparend eingelagert werden.

Die Heimbewohner sagen ein herzliches Dankeschön an den Freundeskreis.

Manchmal nehmen die kleinsten Dinge

den größten (Sitz-)Platz in unserem Herzen ein!“

Unbekannt

Behelfsmasken vom Eggenhof

Oft kann die Gemeinde den Bewohnern helfen. Hier hilft mal die Eggenhof der Gemeinde. In der therapeutischen Betreuung wurden 260 Behelfsmasken für die Gemeinde genäht.

Der Erlös aus dem Verkauf kommt unserem Verein und dann wieder den Bewohnern zu. Vielen Dank für die Stoffspende von einer Bürgerin unserer Gemeinde. So konnten nicht nur die Kosten niederig gehalten werden – auch der Start der Aktion konnte beschleunigt werden.

Zehn Jahre Freundeskreis Eggenhof e.V.

Am 10. Januar feierte der Freundeskreis des soziotherapeutischen Wohnheimes Eggenhof sein zehnjähriges Bestehen.

Vorstand Herr Senn blickte auf die Anfänge und die Erfolge des Vereins zurück. Ziel und Zweck sind zweifach: erstens Information und Kommunikation über die Tätigkeit des soziotherapeutischen Wohnheimes und zweitens die Bereitstellung von Sachmitteln und Zuwendungen für die Bewohner. Auf Betreiben der damaligen Bezirksrätin Karin Knorr gründeten vor zehn Jahren acht Personen den Verein.

Ehrung der Gründungsmitglied

Seither ist der Freundeskreis bei jedem Dorffest, jedem Nikolausmarkt und beim Pfarrfest vertreten und hilft beim Sommerfest des Wohnheims mit. Hier und auch in vielen kleinen Gesprächen findet offene Kommunikation statt. Als Zuwendungen konnten kleine Reisen und Ausflüge für die Bewohner organisiert werden. Geholften werden konnte mit einer Sofaecke im Eingangsbereich, einem Dreirad für behinderte Menschen, Vogelfutter, Sportgeräte, einen Therapiehund und ganz besonders: jeden Monat zwei und jetzt drei MobiCards.

Herr Senn

Zu der Feier waren neben den Bewohnern des Eggenhofs und den Mitgliedern des Freundeskreises auch Förderer, Vertreter von Kirche und Gemeinde, sowie Vertreter des Heims und des Bezirksklinikums gekommen. In den Augen aller Beteiligten konnte man sehen, wie sich Glück durch Teilen vermehren lässt: Freunde schaffen Freude.

Pfarrerin Rueger bedankte sich für den regen Austausch und ganz besonders für die kürzlich im Eggenhof erstellten 80 Strohsterne für den Christbaum der evangelischen Kirche. Sie brachte auch 500 € aus dem Erlös des lebendigen Adventskalenders mit. Vielen Dank dafür.

Pfarrerin G. Rueger

Bürgermeister Ruth bedankte sich für das gute Miteinander, das ganz selbstverständlich und unkompliziert bei uns funktioniert. Der Eggenhof gehörte einfach schon immer zum Dorf. Egal ob bei der Kerwa, beim Laternenumzug oder bei sonst einer Veranstaltung in der Gemeinde. Er gratulierte dem Verein im Namen der ganzen Gemeinde.

Bürgermeister F. Ruth

Eine Bewohnerin überreichte eine Dank-Karte mit den Unterschriften aller Bewohner an den Freundeskreis und die Förderer. Frau Bulle die Heimleiterin und Herr Schadow, Stellvertreter des Vorstandes der Bezirkskliniken Mittelfranken, bedankten sich sehr, sehr herzlich beim Freundeskreis. Sie kennen die Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Standorten des Klinikums. Selten klappt das Miteinander in der Gemeinde so gut. Gemeinsam wird in Uttenreuth ein integratives Zusammenleben ermöglicht. Dafür bedankten Sie sich auch bei der ganzen Gemeinde, die hier immer wieder Verständnis aufbringt und Interesse zeigt.

Heimleiterin K. Bulle

Umrahmt wurde die Veranstaltung mit dem Auftritt der Veeh-Harfen Gruppe des Wohnheims, einem Quiz von Frau Ott, einem Büffet aus leckersten Fingerfood der Familie Aumüller, alkoholfreiem Sekt und Bowle – und natürlich Musik und Tanz.

Zum Abschluss gab es den Ökumenischen Segen gesprochen von Frau Pfarrerin Rueger und der stellvertretenden Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Frau Pfingsten. Jeder Gast durfte ein kleines selbst erstelltes Geschenk zur Erinnerung mitnehmen.

Der Freundeskreis freut sich über jede Art der Zuwendung. Jedes freundliche Wort und jedes gezeigte Interesse hilft für ein gelungenes Zusammenleben.


Beiträge im Mitteilungsblatt und Schwabachbogen über unsere 10 Jahresfeier.

Mitteilungsblatt Jg 2020 Nr. 3

Nikolausmarkt 2019

Auch in diesem Jahr ist der Eggenhof wieder auf dem Nikolaus Markt vertreten. In bewährter Weise hat uns der Hausmeister Herr Schönfelder geholfen beim aufbauen der Buden.

Neu ist, dass wir uns dieses Jahr die Bude teilen mit der CISS: Christliche Initiative für Strafgefangene und Strafentlassene.

CISS Vorsizende Fr. Klinger mit Georgi und Lukas

Frau Dr. Klinger als Vorsitzende, sowie Lukas, Michael und Georgi haben geholfen die Buden aufzubauen. Das hat super geklappt! Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Nikolausmarkt Buden

Samstag um 16:00 Uhr geht es los. Die CISS ist heute dran. Unsere Zeit für die Bude ist dann am Sonntag. Wir freuen uns auf viele Besucher und gute Gespräche.

Wir bewerben uns bei der Sparkasse

Die Sparkasse hat sich eine neue Methode ausgedacht, wie man sich um Spenden zu Weihnachten bewerben kann. Das probieren wir jetzt einfach mal aus. Vielleicht sind wir ja erfolgreich.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Kerwa 2019

Zur diesjährigen Kerwa gibt es viel zu berichten. Zuerst einmal war das Wetter super.

Kerwa Uttenreuth

Jeder Uttenreuther hat natürlich seine eigene Erfahrung mit der Kerwa. Es ist ein Fest für alle. Für die Kleinen und die Großen. Für die Jungen und die Alten. Für die Evangelischen und die Katholischen.

Nachdem ich zusammen mit meiner Frau schon am Freitagabend richtig „Gas“ gegeben hatte, habe ich den – sicher sehr schönen – Samstag etwas ruhiger angehen lassen und mich auf die Kirche am Sonntag in der Früh gefreut. Vor der Kirche war ich laufen und gerade als ich beim Bäcker Böhm um die Ecke bog sah ich eine Gruppe Eggenhöfer.

Da freute ich mich, weil der Grundsatz: „Kerwa ist für alle da“ offensichtlich auch dieses Jahr bei uns in Uttenreuth galt. Gleichzeitig wusste ich, dass ich mich jetzt ganz schön beeilen muss, dass ich es noch rechtzeitig schaffe.

Liedblatt

Ich habe es geschafft und an dem wunderbaren Gottesdienst am Tisch mit den Bewohnern des Eggenhofs in Begleitung von Frau Ott teilgenommen. Der Gottesdienst war Ökumenisch, weil beide Kirchen gemeinsam ihre Kerwa feiern. Die Minderheit der Katholiken hatte vor knapp über 50 Jahren bei ihrem Kirchenneubau festgelegt, dass dies so zu geschehen habe.

Das Thema war der Kerwa-Baum, wofür er steht und welche Erfahrungen jeder mit dem Baum, dem Schlagen, dem Schmücken, dem Aufstellen und dem Austanzen verbindet. Schön zu sehen war: dass das ganze Leben darin zu sehen war, auch die Teile, die man vielleicht nicht direkt ins Mikrofon sagt …

Pfarrer Dobeneck und Pfarrerin Rüger

Zum Knöchla essen sind die Bewohner des Eggenhofs ja für Montag von der Gemeinde eingeladen. Charlotte hat mir schon versprochen, dass sie darüber wieder schreiben will. Das wird an dieser Stelle demnächst veröffentlicht.

Dorffest in der Sägmüllerstraße

Das Dorffest ist ein Fest für die Gemeinde Uttenreuth und deren Einwohner. So können sich Vereine, Verbände und soziale Einrichtungen mit einem Info- bzw. Aktionsstand daran beteiligen und vorstellen.

Am Sonntag – den 23. Juni – startete bei sonnigem Wetter, nach dem Gottesdienst, das Fest. Auch das Soziotherapeutische Wohnheim nahm mit seinem Unterstützer dem „Freundeskreis“ daran teil. Unter dem Logo Freunde schaffen Freunde konnten Stefan Aumüller und Egon Hager, Vorstandsmitglieder vom Freundeskreis, mit Besuchern und Gästen des Dorffestes ins Gespräch kommen.

Vor Ort war auch die Studentenverbindung Uttenruthia – welche maßgeblich zur Entstehung des Dorffestes vor vielen Jahren beigetragen hatte – und lockte so zahlreiche Prominenz an. Allen voran Stefan Müller(MdB), Walter Nussel (MdL) und Frederik Ruth (Bgm Uttenreuth).

Stefan Müller MdB, Matthias Senn, Wolfgang Hirschmann 3. Bürgermeiester und Walter Nussel MdL

Natürlich schauten sie auch am Stand des Wohnheimes vorbei. So konnten Beate Gortol und Charlotte Ott über das Therapieangebot und vom Alltag der Heimbewohner berichten. Außerdem wurden die Arbeiten aus der Beschäftigungstherapie bewundert. So sah man Modeschmuck, Schlüsselbänder, Holzarbeiten, gewebte Sitzkissen, gehäkelte Mützen und viele schöne getöpferte Dinge aus der Tonwerkstatt.

Vor unsererm Stand

Auch zahlreiche Mitglieder des Freundeskreises besuchten den Stand. Zur Freude aller konnte der Freundeskreis ein neues Mitglied gewinnen und so seine Wirkungskreis vergrößern.

Einige anwesende Heimbewohner genossen die tolle Atmosphäre mit Jazz-Musik, Bratwurstbrötchen und kühlem Getränk.

Ein kurzweiliger Tag fand sein Ende und alle konnten diesen zufrieden abschließen.

Bereit für den großen Höhenflug „Auf zur Erlanger Bergkirchweih“

Feste Schuhe, Jacke, Mobicard’s und gute Laune, so ausgestattet begaben wir uns auf den Weg zum „Berch“. Regenschirm? Nein, brauchen wir nicht, ist nur Ballast – dachten wir! An der Bushaltestelle erwartete uns vom Freundeskreis Anne Liegel, die uns begleitete. Mit dem Bahnbus nach Erlangen und weiter mit dem Stadtbus Richtung Waldkrankenhaus.

Um 11 Uhr waren wir am Fuße des Berges und „rollten“ die Kirchweih von hinten auf. So sahen wir erst das Flip Fly, ein Fahrgeschäft mit Loops und Überschlägen. An der Losbude gab es dieses Jahr jede Menge Alpakas-Plüschtiere. Es duftete von allen Seiten nach gebrannten Mendeln, Popcorn, Bratwürste und Langos. „Klo-Gaudi“? Hier ist Treffsicherheit gefragt – 7 Bälle müssen in der Schüssel versenkt werden. Am „Dschungel-Camp“ machten wir Fotos vor einem riesigen Gorilla. Wir genossen den Budenzauber und erreichten die „Keller“.

Am Erich ließen wir uns unter schattigen Bäumen nieder und bestellten erstmal etwas zu trinken. Die Bratwurst-Familie Hans Müller ist mit ihren legendären 113 Berg-Jahren die älteste Bergfamilie. Von dort holten wir uns Bratwürste, Schaschlik, Rettich, Käse und Brezen. An der frischen Luft schmeckte es besonders gut.

Bewohner mit Betreuerin im Riesenrad

Zwischendurch zogen ein paar dunkle Wolken auf, was uns nicht davon abhielt nochmal „durch den Berg“ zu schlendern. Bei der „Karten-Christel“ suchten wir noch schöne Postkarten aus und schrieben auch eine an den Eggenhof. Das Riesenrad ist das weithin sichtbarste Wahrzeichen der Bergkirchweih. In 55 Metern Höhe kann man in aller Ruhe den Blick über das Festtreiben und Erlangen schweifen lassen. Einige von uns genossen diesen Höhenflug, die anderen schauten bei einer Tasse Kaffee von Moni’s Bergstation aus sicherer Entfernung zu.

Nach einem Richtungswechsel, begaben wir uns zum „Glückshaferl“ der Losbude betrieben von Ehrenamtlichen. Oberbürgermeister Florian Jannik verkaufte uns Lose und Karin Scherzer, Vorsitzende der Frauenunion, löste unsere Gewinne ein. Leider hatten wir viele Nieten. Doch ein Heimbewohner gewann eine blaue Seidenblume und schenkte diese seiner Begleiterin. Ein paar gebrannte Mandeln, Kokoswürfel und Popcorn kauften wir noch für die „Daheimgebliebenen“.

Die Verbindung war super und mit einem Umstieg in den Bahnbus am Busbahnhof Erlangen gelangten wir wieder nach Uttenreuth zurück. Zum Glück hatte Fr. Liegel ihr Auto geparkt, konnte uns mit Regenschirmen versorgen und einige heimfahren.

Es war ein rundum gelungener Besuch der Bergkrichweih. Es gab viel zu erzählen! Herzlichen Dank dem Freundeskreis für die finanzielle Unterstützung. Bis zum „Berch“ 2020?